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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>eBalance: Heinrich von Gr&#xFC;nigens Blog</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.ebalanceblog.ch/atom/"/><updated>2010-03-11T22:07:04Z</updated><id>http://www.ebalanceblog.ch/</id><subtitle>eBalance: Heinrich von Gr&#xFC;nigens Blog</subtitle><generator>http://www.kaywa.com/?v=1.0</generator><rights>Copyright by KAYWA AG - Services for the mobile Internet</rights><entry><title>Wer hat die Kokosnuss...?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/wer-hat-die-kokosnuss.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/wer-hat-die-kokosnuss.html</id><published>2010-03-11T22:07:04Z</published><updated>2010-03-11T22:07:04Z</updated><summary>Das haben wir doch in unserer Jugend gegr&#xF6;lt und aus dem selbstgebastelten Radiolautsprecher hats gescheppert: Wer hat...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Das haben wir doch in unserer Jugend gegr&#xF6;lt und aus dem selbstgebastelten Radiolautsprecher hats gescheppert: Wer hat die Kokosnuss - wer hat die Kokosnuss - <a xmlns="" href="http://www.baby-zeit.de/themen/audio/kinderlieder/affen.php" target="_blank">wer hat die Kokosnuss geklaut?</a> Kokosnuss war ein exotischer Leckerbissen mit steinharter Schale, umh&#xFC;llt von sperrigen Fasern, das &#xD6;ffnen war ein ganz besonderes Abenteuer, oben die drei weichen Stellen, die manchmal aussahen wie ein kleines Affengesicht. Dort stach der Vater mit einer Ahle oder mit dem spitzen Abzieh-Eisen L&#xF6;cher ein, aus denen dann die perlende, durchsichtig-weissliche Kokosmilch herausfloss, ehe man sich daran machte, gemeinsam das widerspenstige Ding aufzus&#xE4;gen. Die saftige weisse Innenschicht, das Nussfleisch, gewissermassen, war dann ein wohlverdienter Schmaus.<br xmlns=""/>
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Heutzutage gibt es die Kokos-St&#xFC;cke im Supermarkt, fein abgepackt, frei von jeder Abenteuerlichkeit. Oder man kauft die Kokosmilch in der Dose. Zu vielen asiatischen Rezepten wird sie als Zutat empfohlen. Heute hat mich eine Kundin unserer Stiftung angerufen. Sie m&#xF6;chte auf ihre Linie achten und hat im Regal die Kokosmilch entdeckt. Aus Thailand f&#xFC;r die Schweiz importiert. Sie hat sie genossen, ist auf den Geschmack gekommen, aber m&#xF6;chte nun von mir wissen, wieviel Fett, wieviel Zucker, wieviele Kalorien diese Fl&#xFC;ssigkeit enth&#xE4;lt, und ob das Produkt - obwohl aus Fernost stammend - unbedenklich zum Verzehr geeignet sei.<br xmlns=""/>
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Die Unbedenklichkeit kann man als gegeben annehmen, denn die Milch ist von der Lebensmittelkontrolle zugelassen und tr&#xE4;gt eine BAG-Nummer. Mit den N&#xE4;hrwerten ist es eine andere Sache: 1 Deziliter des Nusssaftes enth&#xE4;lt stolze <a xmlns="" href="http://www.leckerbisschen.de/TopThema/informationen/kalorien/kalorien.htm" target="_blank">192 Kalorien</a>, sowie 18 Gramm Fett und 2 Gramm Kohlenhydrate (<a xmlns="" href="http://www.novafeel.de/ernaehrung/kalorientabelle/kalorientabelle-eier-milch-kaese-fett-oel.htm" target="_blank">Vollmilch</a> "nur" 69 Kalorien pro Dezi und 3,5 Gramm Fett, der teilentrahmte Milchdrink bloss 51 Kalorien bei 1,5 Gramm Fett.)<br xmlns=""/>
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Daraus lernen wir, dass Kokosmilch - so verf&#xFC;hrerisch sie auch schmecken mag - ein hochkar&#xE4;tiges Genussmittel ist und keinesfaslls ein Getr&#xE4;nk-Ersatz, wo es ja schon bei der Kuhmilch heisst, man solle sie nie gegen den Durst trinken, sondern wie eine vollwertige Mahlzeit betrachten. Und die ganze Affenbande br&#xFC;llt...</div></content></entry><entry><title>Die Luft-Di&#xE4;t</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/die-luft-diaet.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/die-luft-diaet.html</id><published>2010-03-10T14:12:10Z</published><updated>2010-03-10T14:12:10Z</updated><summary>Was eine Luft-Gitarre ist und wie man sie spielt, das wissen viele, vor allem j&#xFC;ngere Menschen: man stellt sich vor, man...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Was eine Luft-Gitarre ist und wie man sie spielt, das wissen viele, vor allem j&#xFC;ngere Menschen: man stellt sich vor, man halte eine Gitarre in den H&#xE4;nden, fingert mit der einen Hand auf deren imagin&#xE4;rem Hals die imagin&#xE4;re Melodie und schrummt mit der anderen hand in der Luft - daher der Name - &#xFC;ber die imagin&#xE4;ren Saiten... und bewegt sich dazu in einem wilden Rythmus, als w&#xE4;re man der Lead-Gitarrist der angesagtesten Rockband.<br xmlns=""/>
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Was aber ist eine <a xmlns="" href="http://shine.yahoo.com/channel/health/feasting-on-nothing-french-women-go-crazy-for-the-quot-air-diet-quot-982317/" target="_blank">Luft-Di&#xE4;t</a>? In Frankreich macht sie offenbar Furore: man sitzt am Tisch (oder steht beim Stehlunch) und hat einen Teller mit guten Speisen vor sich. Man l&#xE4;dt einen Bissen auf die Gabel, f&#xFC;hrt diese zum Mund... und verharrt einige Millimeter vor dem Mund in der Luft - daher der Name - , ohne diesen jedoch mit der Speise zu ber&#xFC;hren oder gar davon zu kosten. Die Gabel legt den Bissen zur&#xFC;ck in den Teller, nimmt einen neuen, mit dem das Gleiche geschieht... man "isst", ohne zu essen, man tut quasi dergleichen. Man imitiert Essverhalten.<br xmlns=""/>
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Worin - fragt sich nun die geneigte Leserschaft - besteht denn jetzt der Untersched zum gemeinen Fasten? - Ich w&#xFC;rde sagen: die Luft-Di&#xE4;t erfordert wesentlich mehr Willenskraft! Ein schmackhaftes St&#xFC;ck Men&#xFC; vor der Nase zu haben, ohne es schwupps in den Mund zu schieben, ist eine m&#xE4;chtigere Versuchung als sich von jedem Essen fernzuhalten. Aber auch wenn es die Willenskr&#xE4;fte st&#xE4;rken sollte - diese Form der Nicht-Ern&#xE4;hrung ist f&#xFC;r die Gewichtskontrolle absolut verheerend und kontraproduktiv. Sie ist der &#xFC;belste Ausl&#xF6;ser f&#xFC;r eine sp&#xE4;tere Essst&#xF6;rung und f&#xFC;r den Jojo-Efekt, sie ist der direkteste Weg in die Adipositas-Falle. Und an Beklopptheit wohl nur noch zu &#xFC;berbieten durch die sogenannte <a xmlns="" href="http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/news_archiv_2004/esoterik_lichtdiaet.html" target="_blank">Licht-Di&#xE4;t</a>, die in gewissen Sekten-Zirkeln praktiziert wird.<br xmlns=""/>
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Einen bestimmten Nutzen kann ich in der Luft-Di&#xE4;t aber doch erkennen: wer sie spielerisch beherrscht und eine gewisse Virtuosit&#xE4;t entwickelt, der kann sie in besonderen Situationen gezielt anwenden, etwa bei grossen Festessen und Parties, an denen es unschicklich w&#xE4;re, die Verpflegung abzulehnen. Wer hier Luft-Di&#xE4;t h&#xE4;lt, ist zwar dabei, muss sich jedoch nicht &#xFC;beressen.</div></content></entry><entry><title>Mothersucker</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/mutterkaese.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/mutterkaese.html</id><published>2010-03-09T22:43:51Z</published><updated>2010-03-09T22:43:51Z</updated><summary>Bei uns war das Thema l&#xE4;ngst abgehakt. Und nun kommen - f&#xFC;r einmal - die Amis daher wie die alte Fastnacht. Wer...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Bei uns war das Thema l&#xE4;ngst abgehakt. Und nun kommen - f&#xFC;r einmal - die Amis daher wie die alte Fastnacht. Wer erinnert sich noch an die Story von dem K&#xE4;ser, der per Inserat nach Frauen suchte, die bereit w&#xE4;ren, ihm ihre Muttermilch zu &#xFC;berlassen, um daraus K&#xE4;se zu machen? Die Sache geriet zwar in die Schlagzeilen, Sektion Boulevard und Sensationen... Aber so richtig zum Laufen kam sie nie, das Projekt versandete, sowohl mangels Nachfrage als auch mangels Rohstoffnachschub.<br xmlns=""/>
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Nun gibt es in Amerika bzw, in New York einen jungen Koch, der auf der Suche nach neuen Geschmacks-Erfahrungen auf die gleiche Idee gekommen ist. Er verarbeitet die Muttermilch seiner Frau zu K&#xE4;se und verkauft diesen unter der Bezeichnung <a xmlns="" href="http://www.inhabitots.com/2010/03/05/d-i-y-chef-daniel-angerers-mommys-milk-cheese/" target="_blank">Mommy's Milk Cheese</a>. Das Rezept dazu, sofern jemand eine grossz&#xFC;gige Spenderin findet, stellte er ins <a xmlns="" href="http://chefdanielangerer.typepad.com/chef_daniel_angerers_blog/2010/02/mommys-milk.html" target="_blank">Internet</a>.<br xmlns=""/>
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Wie immer die Geschmacksnerven reagieren: ein grosses Gesch&#xE4;ft d&#xFC;rfte es wohl kaum werden. Bei einer Online-Abstimmung sagten 55% der Teilnehmenden, sie w&#xFC;rden nie und nimmer einen solchen K&#xE4;se essen... 25% sagten: Warum Nicht? Und 20% sagten, sie m&#xFC;ssten schon wissen, wer die Milchspenderin ist... Das w&#xE4;ren dann wohl auch die, die bereit w&#xE4;ren, den Prozess abzuk&#xFC;rzen und das Ausgangsprodukt unter Umgehung der K&#xE4;seherstellung direkt zu konsumieren...</div></content></entry><entry><title>Jamie spricht</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/jamie-spricht.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/jamie-spricht.html</id><published>2010-03-08T16:24:04Z</published><updated>2010-03-08T16:24:04Z</updated><summary>Heute habe ich einen Link zugespielt bekommen, den ich der eBalance-Blog-Gemeinde nicht vorenthalten m&#xF6;chte, obwohl ich...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Heute habe ich einen Link zugespielt bekommen, den ich der eBalance-Blog-Gemeinde nicht vorenthalten m&#xF6;chte, obwohl ich mir bewusst bin, dass dies einen Affront bedeutet all jenen gegen&#xFC;ber, denen die englische Sprache nicht gel&#xE4;ufig ist.<br xmlns=""/>
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Das Video, das hier <a xmlns="" href="http://www.ted.com/talks/jamie_oliver.html" target="_blank">&#xFC;ber Internet abrufbar</a> ist, zeigt den englischen Koch-Star <i xmlns="">Jamie Oliver</i> bei einem Vortrag in Amerika. Oliver hat in seiner Heimat bereits Erfahrungen gesammelt mit der Ern&#xE4;hrung Jugendlicher und m&#xF6;chte diese nun auch auf Amerika &#xFC;bertragen. Das Video dauert 20 Minuten. Man k&#xF6;nnte zwar Untertitel dazu abrufen, aber leider gibt es keine auf Deutsch. Wer nicht Englisch versteht, daf&#xFC;r aber Chinesisch, Koreanisch, Ungarisch, Italienisch, Arabisch, Portugiesisch, Rum&#xE4;nisch oder Serbisch, der w&#xE4;re gut bedient...<br xmlns=""/>
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Eine Szene in dem lebhaften, frei vorgetragenen Referat hat mir Eindruck gemacht: Oliver schildert die Mis&#xE8;re der Kinder-Ern&#xE4;hrung, die in USA offenbar durch und durch mit Zucker versetzt ist (sogar ges&#xFC;sste Milch ist im Handel!) und illustriert dies anhand von W&#xFC;rfelzucker-Mengen: Eine Tasse voll pro Tag, ein Kilo pro Woche... und um den Zuckerkonsum w&#xE4;hrend den ersten f&#xFC;nf Lebensjahren zu demonstrieren, kippt er eine randvoll mit Zuckerw&#xFC;rfeln gef&#xFC;llte Schubkarre (wie man sie von der Baustelle kennt) mitten auf die B&#xFC;hne. Ein Schock geht durchs Publikum.<br xmlns=""/>
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Oliver pl&#xE4;diert f&#xFC;r die R&#xFC;ckkehr zu "nat&#xFC;rlicher" Nahrung und zur Abkehr von Fast Food... seine Ausf&#xFC;hrungen sind konkret, provokant und bleiben haften. Wer Englisch versteht, sollte sie goutieren.</div></content></entry><entry><title>Gut Schluck!</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/gut-schluck.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/gut-schluck.html</id><published>2010-03-07T22:34:49Z</published><updated>2010-03-07T22:34:49Z</updated><summary>Wenn ich im Speisewagen unterwegs bin, wissen die Kellner meist schon, dass ich normalerweise einen Latte Macchiato bestelle....</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Wenn ich im Speisewagen unterwegs bin, wissen die Kellner meist schon, dass ich normalerweise einen Latte Macchiato bestelle. Auch ich geh&#xF6;re zu denen, welche die aufgesch&#xE4;umte Version der Schale Gold ins Herz bzw. den Gaumen geschlossen haben. K&#xFC;rzlich hat mich ein Ern&#xE4;hrungsspezialist auf das eindr&#xFC;ckliche Energie-Verh&#xE4;ltnis hingewiesen: ein Latte Macchiato bringt 180 kcal ins Glas, w&#xE4;hrend ein normales Caf&#xE9; Cr&#xE8;me es - dank dem Kaffeerahm - gerade mal auf 18 kcal bringt, also zehnmal weniger!<br xmlns=""/>
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Das muss uns, die wir linienbewusst leben m&#xF6;chten, zu denken geben. Aber nun h&#xF6;rt man, dass die Firma <a xmlns="" href="http://www.azcentral.com/business/consumer/articles/2010/03/03/20100303starbucks-big-cup-treinta.html" target="_blank">Starbucks</a>, die auch hierzulande wuchernd um sich greift und an allen Enden und Ecken neue Filialen er&#xF6;ffnet, im Heimatland dazu &#xFC;bergegangen ist, Eiskaffee-Becher anzubieten mit knapp einem Literl Inhalt: <i xmlns="">Trenta</i> heisst das Produkt, weil es 30% mehr Inhalt hat als die bisher gr&#xF6;sste Portion <i xmlns="">Venti</i>. Gemeint sind 31 fl&#xFC;ssige Unzen. Und da das eisgek&#xFC;hlte Milch-Kaffee-Mischgetr&#xE4;nk noch reichlich ges&#xFC;sst ist, m&#xFC;sste es eine wahre Kalorienbombe sein. Entsprechend sind denn auch viele der Vorschl&#xE4;ge f&#xFC;r einen neuen Namen ausgefallen. 970 davon wurden auf einer <a xmlns="" href="http://www.cockeyed.com/citizen/starbucks/first_names.shtml" target="_blank">speziellen Website</a> zusammengestellt. Allerdings l&#xE4;sst die Firma solche Spekulationen dementieren: unges&#xFC;sst enthalte ein solcher Riesenbecher nur gerade 5 Kalorien, und auch ges&#xFC;sst komme er nicht &#xFC;ber 200... womit wir wieder beim guten alten Latte Macchiato w&#xE4;ren.<br xmlns=""/>
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Das Angebot wird zurzeit getestet, die Nachfrage soll enorm sein.</div></content></entry><entry><title>Sicherer Hund</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/sicherer-hund.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/sicherer-hund.html</id><published>2010-03-06T20:44:15Z</published><updated>2010-03-06T20:44:15Z</updated><summary>Man kanns aber auch &#xFC;bertreiben. Jeder von uns hat mit grosser Sicherheit schon mehrmals einen Hot Dog gegessen, dieses...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Man kanns aber auch &#xFC;bertreiben. Jeder von uns hat mit grosser Sicherheit schon mehrmals einen Hot Dog gegessen, dieses warme Wienerli, das in einem l&#xE4;nglichen Br&#xF6;tchen steckt, wahlweise umflutscht von Senf, Ketchup oder Sauce Tatare, und bei dem das Hauptproblem darin besteht, dass man sich beiom vorletzten Bissen nicht das Hemd bekleckert, weil die Sauce, die sich unter dem W&#xFC;rstchen gesammelt hat, auf der Seite heimt&#xFC;ckisch hervorquillt.<br xmlns=""/>
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Nun aber lesen wir, dass die amerikanischen Kinder&#xE4;rzte von Sorge erf&#xFC;llt sind. Die W&#xFC;rste h&#xE4;tten gerade die richtige Gr&#xF6;sse, um eine kindliche Luftr&#xF6;hre zu verstopfen, wenn man sich daran verschluckt. Zugegeben, die US-Hot Dogs sehen etwas anders aus als die unsrigen, da wird das Br&#xF6;tchen in der Mitte geschlitzt, Senf, Ketchup oder Mayo kommen auf die Wurst, wenn sie offen zwischen die beiden Broth&#xE4;lften geklemmt ist. Vielleicht ist die Gefahr hier generell gr&#xF6;sser, dass sich ein Wurst-Bissen verselbst&#xE4;ndigt. Auf jeden Fall rufen die <a xmlns="" href="http://www.usatoday.com/news/health/2010-02-22-1Achoke22_ST_N.htm" target="_blank">amerikanischen Kinder&#xE4;rzte</a> die Wurstfabrikanten auf, sie sollten neue Fleischformate entwickeln, bei denen die Erstickungsgefahr kleiner w&#xE4;re.<br xmlns=""/>
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Wie soll das denn aussehen? Flach und rund, so wie beim Hamburger? L&#xE4;nglich und breit? Oder so kompakt und kugelig wie die gute alte Frikadelle? Ernsthaft wurde vorgeschlagen, auf jeder Verpackung eine Warnung vor Verschluckungsgefahr anzubringen und die Eltern an ihre besondere Verantwortung zu erinnern, die sie Kindern gegen&#xFC;ber beim Hot Dog-Essen h&#xE4;tten... aber dagegen wehrte sich die Pr&#xE4;sidentin des Nationalen Hot Dog- &amp; Wurst-Rates mit dem Argument, mehr als die H&#xE4;lfte ihrer Produkte gingen unverpackt vom Grill direkt zum Kunden, und bei den anderen gebe es bereits solche bildlichen Warnhinweise.<br xmlns=""/>
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Was nun? M&#xFC;ssen wir nun neben den Defibrillatoren k&#xFC;nftig kleine Hot Dog-Zangen installieren? Und was ist mir den Fischen? Wer klebt dort das Etikett auf die Schuppen: Achtung, Sie k&#xF6;nnten sich an einer Gr&#xE4;te verschlucken?</div></content></entry><entry><title>Mansers Rat</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/mansers-rat.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/mansers-rat.html</id><published>2010-03-05T21:58:44Z</published><updated>2010-03-05T21:58:44Z</updated><summary>Nachzutragen ist noch die Geschichte von Herrn Manser. Bis vor kurzem einer der bestbezahlten Krankenkassen-Manager, hat er...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Nachzutragen ist noch die Geschichte von Herrn Manser. Bis vor kurzem einer der bestbezahlten Krankenkassen-Manager, hat er sich stets wohlwollend und lobend &#xFC;ber die Arbeit der Schweizerischen Adipositas-Stiftung ge&#xE4;ussert. Wenn wir dann allerdings gemeinsame Projekte besprochen haben, in deren Rahmen die grosse Kasse der kleinen SAPS ein wenig finanziell unter die Arme h&#xE4;tte greifen k&#xF6;nnen, so verliefen diese still und leise im Sand. Wir h&#xF6;rten einfach nichts mehr von der Kasse.<br xmlns=""/>
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Nun hat sich vor einigen Tagen eine Dame von einer Werbeagentur bei mir gemeldet. Sie rufe mich, sagte sie einleitend, auf Empfehlung von Herrn Manser an und ob ich einige Minuten Zeit f&#xFC;r sie h&#xE4;tte. Freudig zuckten mir positive Gedanken durch den Kopf: Endlich zahlt sich das Warten aus, endlich konkretisieren sich das Lob und die Zustimmung in einer handfesten Anfrage, in einem Projekt, zu dem unser Knowhow gefragt ist. Danke, Herr Manser!<br xmlns=""/>
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Die Frau plauderte munter weiter. Es gehe um die j&#xE4;hrliche Kampagne f&#xFC;r einen sicheren Schulweg, die unrter anderem von der Beratungsstelle f&#xFC;r Unfallverh&#xFC;tung (bfu) getragen werde. Diesmal habe man sich etwas Besonderes einfallen lassen, man wolle Klassen in Z&#xFC;rcher Schulen die Sujets zeichnen lassen... (W&#xE4;hrend sie sprach gingen mir verschiedenste Gedanken durch den Sinn: Spielten hier dicke Kinder eine besondere Rolle? Ging es um die Frage, ob Kids im Auto zur Schule gebracht werden sollten oder nicht? Wollte man mich einladen in die Jury, welche die Kinderzeichnungen zu begutachten hatte?)<br xmlns=""/>
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Es sei, sagte die Dame mit freundlicher Stimme, wirklich ein wundersch&#xF6;nes, ein sympathisches Projekt, f&#xFC;r das es sich sicher lohnen w&#xFC;rde, ein Engagement zu wagen, denn der Name unserer Stiftung w&#xFC;rde in diesem Zusammenhang mit den anderen Sponsoren genannt... - In diesem Moment machte es in mir drin <i xmlns="">klick</i>: die Dame wollte nicht unser Wissen, sie wollte unser Geld. In knappen Worten erkl&#xE4;rte ich ihr unsere Finanzlage, die sich in diesem Jahr drastisch verschlechtert hat, nachdem einzelne langj&#xE4;hrige Sponsoren ihre Mittel k&#xFC;rzen mussten oder ganz abgesprungen sind. Wenn wir Gl&#xFC;ck haben, schafffen wir nochmals einen schwarzen Abschluss.<br xmlns=""/>
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Die Dame wirkte etwas eingeschnappt und legte kurz angebunden auf. Ich weiss nicht, ob der Ex-Manager Manser f&#xFC;r seine Empfehlung, mich anzurufen, eine Provision kassiert hat. Wie er auf die Idee gekommen ist, bei uns k&#xF6;nnte etwas zu holen sein, ist mir noch immer schleierhaft. Ein gewisser Zynismus haftet dem Vorgang durchaus an.</div></content></entry><entry><title>Kleine Schritte</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/kleine-schritte.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/kleine-schritte.html</id><published>2010-03-04T16:16:43Z</published><updated>2010-03-04T16:16:43Z</updated><summary>England geht voran mit konkreten, handfesten Massnahmen zum Schutz der Jugendlichen vor "falscher" Ern&#xE4;hrung. Zahlreiche...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">England geht voran mit konkreten, handfesten Massnahmen zum Schutz der Jugendlichen vor "falscher" Ern&#xE4;hrung. Zahlreiche Gemeinden und Distrikte in London und in anderen St&#xE4;dten - so berichtet der <a xmlns="" href="http://" target="_blank">Guardian</a> - haben begonnen, in ihrer eigenen lokalen Verantwortung Massnahmen zu ergreifen, die pragmatisch umgesetzt werden. Die Bandbreite ist beachtlich:<br xmlns=""/>
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F&#xFC;r den Betrieb von neuen Fast-Food-Verkaufsst&#xE4;nden wird in einem gewissen Umkreis von Schulen keine Bewilligung mehr erteilt; die Betreiber bestehender L&#xE4;den werden in gesundheitsf&#xF6;rderlicher Ern&#xE4;hrung geschult. Pizza- und Kebab-St&#xE4;nde werden unentgeltlich beraten, wie sie ihre Speisen mit weniger Fett und weniger Salz zubereiten k&#xF6;nnen.<br xmlns=""/>
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In Liverpool haben sich 20 Take-Away-Restaurants freiwillig zusammengeschlossen, um gemeinsam, mit Unterst&#xFC;tzung der Stadtbeh&#xF6;rden, eine Ges&#xFC;nder-Essen-Aktion zu starten, in Zusammenarbeit mit der Universit&#xE4;t. Dabei geht es darum, mit wissenschaftlicher Hilfe neue Gerichte zu entwickeln, die schmackhaft und bek&#xF6;mmlich sind, nachdem die Analyse von 300 verschiedenen Speisen einen erschreckend hohen Anteil an Salz, ges&#xE4;ttigten Fetts&#xE4;uren und Kalorien gezeigt hatte. So enthielt z.B. ein chinesisches Rindfleisch-Gericht ganze 28 Gramm Salz, den f&#xFC;nffachen Tagesbedarf eines Erwachsenen!<br xmlns=""/>
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Die Gesundheitsbeh&#xF6;rden haben eingesehen, dass es wenig n&#xFC;tzt, dem Leuten zu sagen, sie sollten ges&#xFC;nder essen oder das Ungesunde meiden... Viel wirkungsvoller sei es, die Angebote still und leise zu modifizieren, ohne gross dar&#xFC;ber zu sprechen, so dass die Bev&#xF6;lkerung es gar nicht realisiere, sofern es gelingt, den Geschmack zu behalten. Die ganze Entwicklung wird wissenschaftliche beobachtet und begleitet. Geplant sind auch Merkbl&#xE4;tter f&#xFC;r die Anbieter, die es ihnen erlauben, ihre Produkte sukzessive und Schritt f&#xFC;r Schritt zu verbessern.<br xmlns=""/>
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Einen originellen Weg beschreitet die Gemeinde Gateshead bei Newcastle: dort gibt man den Fish&amp;Chip-Verk&#xE4;ufern gratis neue Salzstreuer ab, die nur noch halb so viele L&#xF6;cher im Deckel haben wie &#xFC;blich... Das Beispiel mache Schule, heisst es.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>WW+McDo</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/wwmcdo.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/wwmcdo.html</id><published>2010-03-03T22:37:22Z</published><updated>2010-03-03T22:37:22Z</updated><summary>Es ist wie als der gewesene Bundesrat sich urpl&#xF6;tzlich mit dem Vater der Abzocker-Initiative verb&#xFC;ndet hatte: Weight...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Es ist wie als der gewesene Bundesrat sich urpl&#xF6;tzlich mit dem Vater der Abzocker-Initiative verb&#xFC;ndet hatte: Weight Watchers und McDonald's <a xmlns="" href="http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&amp;objectid=10629561" target="_blank">spannen zusammen</a>. Ein Schock f&#xFC;r die Propheten des gesunden Lebensstils, ein schlechter Witz? Nein: knallhart kalkulierte Wirklichkeit.<br xmlns=""/>
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Vorerst allerdings nur in Neuseeland. Dort kann der Burgerbrater drei seiner Men&#xFC;s mit dem Weight Watchers-Zeichen schm&#xFC;cken (auch dieses ziert inzwischen das ok-H&#xE4;kchen f&#xFC;r Bek&#xF6;mmlichkeit): <i xmlns="">Chicken-Nuggets</i>, <i xmlns="">Chicken-Wrap</i> und <i xmlns="">Fish-Burger</i>. Diese Angebote werden mit den WW-Punkten bewertet und schlagen mit 6,5 Points zu Buche.<br xmlns=""/>
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Es ist ja ein interessantes Ph&#xE4;nomen, das man hier im coop auch per Selbstversuch ertesten kann: i(s)st man in einer ern&#xE4;hrungsbewussteren Phase, greift man gern im Regal zu den WW-gekennzeichneten Produkten und hat das gute Gef&#xFC;hl, auf der sicheren Seite zu sein... Betrachtet man dann die N&#xE4;hrwert-Angaben unter der Lupe, merkt man, dass die Speise kaum weniger Kalorien hat als eine "normale" von nebenan - aber ihr N&#xE4;hrwert ist in Points umgerechnet und angeschrieben, das ist der Service, der mitgeliefert wird. (Dass diese Points-Angaben sich in vielen F&#xE4;llen weder auf 100 Gramm noch auf die ganze Packung beziehen, sondern auf eine mutmassliche "Portion", das ist eine sattsam bekannte Label-Falle, die einem erst richtig bewusst wird, wenn man die leere Packung von Nahem studiert.)<br xmlns=""/>
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Ok, beim Joint Venture von WW und McDo sind es immerhin fixe Portionen bzw. das ganze "Menu". Nach Neuseeland soll Australien drankommen.</div></content></entry><entry><title>Label-Sturz</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.ebalanceblog.ch/default/label-sturz.html"/><id>http://www.ebalanceblog.ch/default/label-sturz.html</id><published>2010-03-02T18:28:54Z</published><updated>2010-03-02T18:28:54Z</updated><summary>Der Kassensturz nahm am Dienstagabend die Frage eines empfehlenden/informativen Labels auf Lebensmitteln unter die kritische...</summary><author><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></author><contributor><name>Heinrich von Gr&#xFC;nigen</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Der <a xmlns="" href="http://videoportal.sf.tv/video?id=4bd5cde8-2f70-4222-8a16-ddbd45956340&amp;referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2Fkassensturz%2Findex.php" target="_blank">Kassensturz</a> nahm am Dienstagabend die Frage eines empfehlenden/informativen Labels auf Lebensmitteln unter die kritische Lupe und hat dazu England besucht, wo man die "Ampel" eingef&#xFC;hrt hat, sowie Holland, wo man bereits Erfahrungen mit dem "Choices"-Label sammeln konnte, das in der Schweiz zur Diskussion steht. Hier w&#xFC;rde es um die freiwillige Kennzeichnung bestimmter Nahrungsmittel gehen mit einem "ok-H&#xE4;kchen" und dem Zusatz "Bewusst w&#xE4;hlen - auf der Basis internationaler Ern&#xE4;hrungsempfehlungen". Dieses Kennzeichen w&#xFC;rde an Produkte vergeben, die innerhalb bestimmter Lebensmittel-Kategorien die insgesamt "g&#xFC;nstigste" Zusammensetzung bez&#xFC;glich Fett, Zucker und Salz aufweisen.<br xmlns=""/>
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In der Gegen&#xFC;berstellung von "Ampel" und "Choices" kamen beide nicht schlecht weg, aus Sicht der VerbraucherInnen in den jeweiligen L&#xE4;ndern, in denen sie bereits eingef&#xFC;hrt sind. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass die "Ampel" in England von der Regierung gegen den Willen der Lebensmittelindustrie "verordnet" wurde, was sogleich zu vehementen Gegenreaktionen f&#xFC;hrte und zur aggressiven Propagierung der GDA-Werte auf der Packung (GDA = Guideline for Daily Amount, also Richtlinien f&#xFC;r den Tagesbedarf eines bestimmten N&#xE4;hrstoffes). Dass dieses GDA-System selbst f&#xFC;r interessierte und informierte Kundinnen nur schwer verst&#xE4;ndlich ist und dass diesbez&#xFC;glich heftige Auseinandersetzungen stattfinden &#xFC;ber die Definition von Portionengr&#xF6;ssen etc., wurde kaum angesprochen.<br xmlns=""/>
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Die zur Sache befragten VertreterInnen relevanter Institutionen in der Schweiz gaben sich mehrheitlich kritisch-ablehnend: die KonsumentInnen-Organisation w&#xFC;rde die "Ampel" bevorzugen; dem Vertreter der Lebensmittelbranche w&#xE4;re gar kein Label lieber und er weist gezielt darauf hin, dass zum Beispiel Vollfettmilch, Emmentalerk&#xE4;se und ein Vollkornsandwich von ihrer Zusammensetzung her nicht die Anforderungen f&#xFC;r das "Choices"-Label erf&#xFC;llen w&#xFC;rden - Im Studiogespr&#xE4;ch konfrontierte Moderator Ueli Schmezer die Projektleiterin Esther Infanger (SGE) mit z.T. recht spitzfindigen Fragen, die sich nicht in der TV-tauglichen K&#xFC;rze mit einfachen Argumenten beantworten liessen... Vor allem liess er die durch verschiedene Statements entstandene Annahme uner&#xF6;rtert, dass vom Kauf von Produkten, die ohne Label bleiben, "abgeraten" werde, weil sie ungesund seien... Das ist auch bei der "Ampel" durchaus nicht so: diese Kennzeichnungen sind eine informierende Empfehlung, an die sich der K&#xE4;ufer halten kann oder nicht. Und der "Kauf" ist nur das eine. Etwas anderes ist in der Praxis dann das Ausmass des Verzehrs: wer eine mit Label "empfohlene" Packung eines bestimmten Produktes kauft, und dann den ganzen Inhalt auf ein Mal hinunterschlingt, hat weniger gesundheitsbewusst gehandelt als jemand, der ein "nicht empfohlenes" oder "rotes" Produkt kauft, dieses aber in vern&#xFC;nftiger Dosierung gezielt geniesst...<br xmlns=""/>
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Der m&#xFC;ndige B&#xFC;rger, die m&#xFC;ndige B&#xFC;rgerin werden nicht abgeschafft, wie Ueli Schmezer das unterstellt, aber das Label hilft ihnen, sich beim Einkauf im Laden "richtiger" zu entscheiden. Die Vernehmlassung bei interessierten Gruppen und Organisationen zum "Choices"-Vorschl&#xE4;g l&#xE4;uft noch bis Ende M&#xE4;rz. Es w&#xE4;re gut, wenn sachliche Argumente im Vordergrund st&#xFC;nden.</div></content></entry></feed>
